Konzert in Berlin: So war's bei DJ Bobo in der Mercedes-Benz-Arena

12.000 Fans kommen zur "Mystorial"-Tour in Friedrichshain und feiern eine riesige Party zwischen Zirkus, Varieté und Trash.

DJ Bobo ist ein Phänomen: Singen kann er nicht, rappen auch nicht, trotzdem kann jeder seine Hits "Somebody Dance with me", "Freedom" oder "What a feeling" mitsingen. Gerade ist er mit dem Programm "Mystorial" auf Tour, mit dem er sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Am Sonnabend trat er damit in der Mercedes-Benz-Arena auf - und 12.000 Besucher kamen.

Die Show ist als Zeitreise in mehreren Etappen aufgebaut und beginnt im Paris des Jahres 1887. In der Montur eines Zirkusdirektors betritt Bobo die Bühne und verbreitet sofort Harmonie: Alle sollen bitte ihren Sitznachbarn umarmen. Das Publikum kommt dem Wunsch nach: Gekommen sind größtenteils Freundesgruppen, die schon zu Beginn der 90er-Jahre zu seiner Musik tanzten, aber auch erstaunlich viele Besucher, die deutlich jünger sind als sein erster Hit "Sombody dance with me" von 1992.

Bild Nr. 1:
DJ Bobo mit seiner Frau Nancy auf der Berliner Bühne Getty Images / Redferns/Getty Images

Zwischen Zirkus, Varieté und 90er-Party

Bei DJ Bobos Konzerten steht die Show im Vordergrund: Das Ganze ist irgendwo zwischen Zirkus, Varieté und 90er-Party. Mal spielt er auf einem weißen Flügel, während diese Pirouetten in der Luft dreht, mal tanzt ein Liebespaar im Nebel, während Bobo die beiden wohlwollend von einer Treppe aus betrachtet und ein Lied über Liebe singt. Dazu die Texte, die von Harmonie, Freiheit und sorgenfreien Partys handeln - das Kitschlevel ist manchmal kaum zu ertragen.

Es liegt an dem grundsympathischen Schweizer, dass die Stimmung nie kippt: So überzeugend steht DJ Bobo hinter dem, was er hier macht, dass er spätestens nach...

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