Konzert in Berlin: Bei Yvonne Catterfeld dreht sich alles um die Freiheit

Im Admiralspalast präsentiert Yvonne Catterfeld ihr neues Album und gibt ein sehr intimes Konzert, das dann doch etwas zu brav gerät.

Sympathisch sieht sie aus. Mit den natürlich gelockten Haaren, ganz in schwarz, mehr sportlich als elegant. Wie die hübsche, immer gut gelaunte junge Frau von nebenan.

Freiheit sei schon immer ein großes Thema für sie gewesen, sagt Yvonne Catterfeld, als sie am Sonntagabend auf der Bühne des ausverkauften Admiralpalasts in Mitte steht. Es ist die vierte Station ihrer Tour, auf der sie ihr neues Album "Guten Morgen Freiheit" präsentiert.

Um frei zu sein, müsse man Konsequent sein, Verantwortung übernehmen und Risiken eingehen, sagt sie. Sie redet gerne mit ihrem Publikum. Sucht den Kontakt, gibt sich so nahbar und normal, wie es von der Bühne aus geht. Sie sei ganz aufgeregt, schließlich sei sie elf Jahre nicht mehr auf Tour gewesen, sagt sie.

Sorgen machen, muss sie sich sicherlich nicht. Das Publikum liebt sie, schreit und klatscht immer wieder. Viele Paare sind gekommen, Eltern mit ihren Kindern und Frauengruppen. Trotz des deutlichen Frauenüberschusses, sind auch eine beachtliche Anzahl von Männern im Publikum. Kaum singt Yvonne Catterfeld, springt ihr Publikum von den gepolsterten Sitzen, schwingt die Arme durch die Luft, macht Fotos und versucht sich in Gesangseinlagen.

Und Gesangseinlagen gibt es viele. Immer wieder fordert die Sängerin ihr Publikum auf, ein gemeinsames "Uhh" anzustimmen, oder den Refrain zu singen. Während die 15 bis 65-Jährigen sich mit Klatschen und Jubeln nicht zurückhalten, fällt vielen das Singen schwer.

Als Catterfeld "Guten Morgen Freiheit" anstimmt,...

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