Kramp-Karrenbauer will als Ministerin auch Vorbild für andere Frauen sein

Kramp-Karrenbauer, von der Leyen und Merkel

Die neue Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will in ihrem neuen Amt Vorbild für andere Frauen sein. "So wie ich von der Arbeit der Frauengeneration vor mir profitiert habe, so will ich, dass jüngere Frauen auch von meiner Arbeit profitieren", sagte die CDU-Chefin am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen".

Es sei ein "schöner Tag für die Frauen" gewesen, dass eine scheidende Verteidigungsministerin ihr Amt unter einer Bundeskanzlerin an eine weibliche Nachfolgerin übergeben habe, sagte Kramp-Karrenbauer. Sie sehe es nun aber als "Verpflichtung" an, dafür zu sorgen, dass dies "nicht nur das Bild eines Tages" bleibe.

Dass Frauen in Führungspositionen berufen werden, müsse auf Dauer selbstverständlich sein. Sie wolle sich dafür einsetzen, "dass es zu einer Struktur wird, die auf Dauer trägt", sagte Kramp-Karrenbauer.

Kramp-Karrenbauer hatte am Mittwoch die Führung des Bundesverteidigungsministeriums von Ursula von der Leyen übernommen. Diese wechselt als EU-Kommissionspräsidentin nach Brüssel.

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