Krankenhaus-Schließung: CDU sorgt sich um Notfallversorgung in der City West

Das Franziskus-Krankenhaus an der Budapester Straße soll schließen. Gesundheitsexperte Gottfried Ludewig (CDU) mahnt Transparenz an.

Die Pläne des Elisabeth-Vinzenz-Verbundes (EVV), das Franziskus-Krankenhaus an der Budapester Straße (Tiergarten) im Jahr 2021 zu schließen und die Stationen ins St. Joseph (Tempelhof) zu verlagern, haben Kritik der CDU ausgelöst. Vor einer Entscheidung müsse die künftige Notfallversorgung in der City West geklärt sein, forderte Gottfried Ludewig, Gesundheitsexperte der Unionsfraktion im Abgeordnetenhaus. Angesichts des dichten Autoverkehrs in der Innenstadt sei zu prüfen, ob Rettungsfahrzeuge in angemessener Zeit die Notaufnahmen anderer Kliniken erreichen können. Werden die Pläne umgesetzt, würde 2021 auch die Rettungsstelle im Franziskus-Krankenhaus geschlossen. Sie wurde erst vor drei Jahren mit Millionen-Aufwand modernisiert.

Für die rund 39 Millionen Euro teure Umstrukturierung hat der EVV Fördermittel aus dem Krankenhaus-Strukturfonds des Bundes beantragt. Aus dem Krankenhaus in Tiergarten soll dann ein ambulantes medizinisches Versorgungszentrum und eine Rehaklinik werden. Bei einer Genehmigung würde der Bund 50 Prozent der Kosten tragen, das Land Berlin und der Krankenhausträger jeweils 25 Prozent. Entscheiden müssen darüber die Krankenkassen und Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD). Die Senatorin muss auch der Verschiebung der Versorgungsleistung im Berliner Krankenhausplan zustimmen.

Gesundheitsstaatssekretär Boris Velter hatte ebenfalls betont, die Notfallversorgung im Einzugsbereich der Klinik müsse gesichert sein. Der Elisabeth-Vinzenz-Verbund will dann an der B...

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