Krankenhausverband fordert Konsequenzen aus Corona-Ausbruch in Berliner Klinik

·Lesedauer: 1 Min.
Ärzte bei einem Corona-Patienten

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat nach dem Corona-Ausbruch in der Berliner Humboldt-Klinik bessere Schutzvorkehrungen im Gesundheitssystem gefordert. Die Schließung von ganzen Krankenhäusern müsse die Ausnahme bleiben, sagte Hauptgeschäftsführer Georg Baum am Dienstag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. Andernfalls breche die medizinische Versorgung zusammen. So müsse die auch Teststrategie verändert werden, Kliniken müssten nach eigenem Ermessen testen dürfen.

Hintergrund ist die Schließung der Berliner Humboldt-Klinik, in dem sich die neue britische Corona-Mutation unter Patienten und Mitarbeitern verbreitete. Das Krankenhaus nimmt keine neuen Patienten mehr auf, rund 1500 Mitarbeiter aus dem medizinischen und nicht medizinischen Bereich stehen unter Quarantäne. Es dürfe keinen zweiten Ausbruch in einer Berliner Klinik geben, sagte Baum.

bro/cfm