Krankheit führt zu Gewalt: Hochsensibler Mann: „Manchmal gehe ich hoch wie eine Rakete”

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Bernd K. (63) musste sich am Montag wegen körperlicher Misshandlung und Beleidigung in fünf Fällen vor Gericht verantworten: Der Angeklagte hatte mehrere Menschen in Bussen und im Fahrstuhl angerempelt und geschubst. Hinter den scheinbar willkürlichen Angriffen steckt ein seltenes Krankheitsbild. Der Angeklagte wurde zu einer kuriosen Wiedergutmachung verurteilt. Begonnen hat die Geschichte im Jahr 1971: Der damals 13-Jährige Bernd K. wurde Opfer eines schweren Autounfalls, schlug als Fußgänger mit dem Kopf auf ein Autodach auf, lag fünf Wochen lang im Koma. Der Schüler hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und war einseitig gelähmt. Prozess in Hamburg: Hochsensibler vor Gericht Das Laufen musste er erst wieder lernen, der Arzt verschrieb ihm Tabletten gegen seine Angstzustände. „Die haben mich schläfrig gemacht“, erklärt Bernd K. im Gespräch mit der MOPO. Als er die Tabletten im Jahr 2014 schließlich absetzte, konnte ein Arzt erstmals noch etwas ganz...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo