Mitarbeiter-Sex, Krankheiten: Spitzelskandal bei H&M – Ermittlungen in Hamburg

Eine Computerpanne beim Modekonzern H&M hat jetzt eine unglaubliche Spitzelaffäre ans Licht gebracht: Vorgesetzte sollen nach Informationen des NDR gezielt Mitarbeiter in scheinbar private Plaudereien in der Pause verwickelt haben, um so an intime Daten zu Krankheiten und Beziehungsproblemen zu kommen. Das alles wurde dann in Dateien gespeichert, die für alle Führungskräfte zugänglich waren. Jetzt ermittelt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar.

Was sich in den Dateien zu einzelnen Mitarbeitern findet, das ist so detailliert, dass die Opfer sich aufs Schlimmste hintergangen und bloßgestellt fühlen müssen. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks soll es sich dabei auch um Notizen zu verschriebenen Medikamenten handeln, zu umfassenden Krankheitsverläufen und sogar darum, welcher Mitarbeiter mit welchem Partner die Nacht verbracht habe.

Bei Kolleginnen sollen laut BR sogar auch Vermutungen über Menstruations-Probleme in den Daten zu finden sein. Verzeichnet wurde auch, wer mit wem in den Urlaub gefahren...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo