Nach Krawallen in Paraguay: Innenminister entlassen

Nach den gewalttätigen Protesten gegen eine Änderung der Verfassung hat Paraguays Präsident Horacio Cartes Innenminister ...

Nach den gewalttätigen Protesten gegen eine Änderung der Verfassung hat Paraguays Präsident Horacio Cartes Innenminister Tadeo Rojas entlassen, auch der Polizeichef wurde gefeuert. Zuvor hatten Demonstranten den Kongress gestürmt und angezündet.

Ein Oppositionspolitiker der Liberalen Partei (PLRA) wurde bei einer Razzia in Asunción durch Polizeischüsse getötet. Ein Polizist gestand die Tötung des Politikers, der erst 25 Jahre alt war. Entzündet hatten sich die Proteste an einem Senatsbeschluss, der den Weg ebnen soll für eine Wiederwahl des konservativen Staatschefs Cartes.

Cartes sprach von einem barbarischen Akt. „Die Demokratie erobert und verteidigt man nicht mit Gewalt.” Die Feuerwehr konnte die Flammen im Kongress löschen, es kam aber zu schweren Schäden. Auf den Straßen von Asunción wurden mehrere Autos in Brand gesetzt, darunter auch Polizeifahrzeuge. 211 Menschen wurden festgenommen. Mehr als 30 Demonstranten,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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