Netflix-Serie "Cursed": Design sorgt für Wirbel

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Mit “Cursed” kommt die nächste Fantasy-Serie von Netflix um die Ecke. Doch der Hype dreht sich diesmal weniger um Inhalte, als um das Design.

"Cursed"-Star Katherine Langford als Nimue vom Volk der Fey. In der Hand das berühmte Schwert aus der Artus-Sage. (Quelle: Netflix)
"Cursed"-Star Katherine Langford als Nimue vom Volk der Fey. In der Hand das berühmte Schwert aus der Artus-Sage. (Quelle: Netflix)

Fantasy-Serien erobern spätestens seit “Game of Thrones” den Streaming-Markt. Nach dem Erfolg der Videospiel-Adaption “The Witcher” legt Netflix nun mit der nächsten Serie nach. “Cursed – Die Auserwählte” ist eine Neuinterpretation der Artus-Sage. Doch die Aufmerksamkeit für die aufwendig produzierte Genreserie richtet sich derzeit nicht so sehr auf die Geschichte der jungen Nimue, die einmal zur Hüterin des Sees und des berühmten Artus-Schwertes Excalibur werden wird. Stattdessen geht es um Plagiatsvorwürfe. Denn Mitarbeiter der deutschen Requisite-Firma Sander-Propworx werfen den Serienmachern vor, beim Design großzügig von ihnen abgekupfert zu haben. In einem Facebook-Post machten sie ihrem Ärger Luft und erhielten viel Unterstützung aus der Fantasy-Community.

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Viele Leute hätten nach der Premiere gefragt, ob die Firma bei der Serie involviert gewesen sei. Doch das sei nicht so. Sarkastisch heißt es in dem Post: “Danke an Netflix und Cursed dafür, mich NICHT gefragt zu haben.” Konkret geht es um einen Schädel-Stab, der exakt jenem gleicht, den die deutschen Designer bereits 2016 entworfen hatten. “Hätten sie gefragt, ob es für mich okay wäre, hätte ich vermutlich ja gesagt”, schreibt der Designer. Solche Methoden, mit den Ideen und der Kreativität von Künstlern umzugehen, seien aber nicht in Ordnung.

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Eine Userin brachte es auf den Punkt: ”Das ist so offensichtlich, das können die nicht als Zufall verkaufen.” Andere Kommentatoren zeigten sich ebenfalls empört und bezeichneten es als “verdammt unfair” und “eine dreiste Verletzung des Copyrights”. Mehrere User versprachen, ihre Beschwerden direkt auf der Netflix-Seite zu posten. Nun hofft man bei Sander-Propworx, dass sich das Streaming-Unternehmen von selbst meldet, um die Lage in einem Gespräch aufzuklären.

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