Kreativer Drogenschmuggel: Eine Tonne Marijuana als Karotten getarnt

Als Karotten getarnt sollte eine Tonne Cannabis in die USA eingeschleust werden.

Um Drogen zu schmuggeln, lassen sich Dealer immer wieder neue Verstecke einfallen. Ein aktueller Fall, bei dem eine Tonne Marijuana die Grenze zwischen Mexiko und den USA passieren soll, zeigt einen besonders kreativen Einfall. Am vergangenen Sonntag wurden 2.817 falsche Karotten bei der Pharr-Reynosa-Brücke im texanischen Pharr konfisziert, berichtet die "US Customs and Border Protection". Die Schmuggler hatten sich organgefarbendes Klebeband besorgt und damit die Cannabis-Päckchen umwickelt, sodass sie wie Möhren aussahen.

Mit echten Karotten bedeckt wurde versucht, die Drogen in Wagen mit Ladefläche, wie sie typischerweise für Gemüsetransporte verwendet werden, über die Grenze zu schleusen. Doch erfolglos: Nachdem die Transporter beim Security-Kamera-Check auffielen, wurden sie mit Drogenspürhunden untersucht, die natürlich promt anschlugen. Insgesamt handelt es sich bei den sichergestellten Drogen um 1.130 Kilogramm Marijuana im Wert von umgerechnet rund 457.742 Euro.

"Einmal mehr haben Drogenschmuggel-Organisationen ihre Kreativität unter Beweis gestellt, in dem Versuch, große Mengen an Betäubungsmittel über die USA/Mexiko-Grenze zu schleusen", so der örtliche Hafendirektor Efrain Solis Jr. im Gespräch mit "New York Daily News". Und betont: "Unsere Beamten sind immer bereit, sich solchen Herausforderungen zu stellen und wachsam hinsichtlich jedweder Art von illegalen Aktivitäten."

Drogen als falsches Gemüse zu schmuggeln, scheint sich demnach zum Trend zu entwickeln. Bereits vor einem Jahr wurden am selben Grenzübergang gefakte Karotten und Gurken mit Rauschgift im Wert von knapp 1,6 Millionen Euro sichergestellt.

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