Kreuzberg: Gentrifizierungsgegner wollen Admiralbrücke vollpinkeln

Berlin ist bekannt für seine guten und vielen Partys. Doch nicht alle sind in Feierlaune, wenn die Bässe wummern.

Die Admiralbrücke in Kreuzberg kennen seit Jahren viele Menschen - sehr viele sogar. An Sommerabenden treffen sich dort vor allem Touristen, um den Sonnenuntergang zu bestaunen, zu feiern, zu trinken und bis in die Nacht hinein Spaß zu haben. Die Anwohner sind genervt, sie haben nämlich meist nur im Winter Ruhe.

Jetzt plant eine Gruppe namens "entellegent", dagegen vorzugehen - mit einem unappetitlichen Protest. Auf Facebook rufen sie für den 20. April dazu auf, die Brücke vollzupinkeln. Wörtlich schreiben sie:

"Kennt ihr den Moment, wenn ihr über die Admiralbrücke lauft, hippe Menschen auf dem Boden sitzen, schlechte Singer-Songwriter (die ihren Vor- und Nachnamen als Künstlernamen benutzen) Gitarre spielen und alle sich darauf feiern, wie "amazing" Berlin ist? Wäre dieser Moment nicht viel schöner, wenn ihr wüsstet, dass am Abend zuvor 200 Menschen, leicht angetrunken, alles vollgepinkelt haben? Wir glauben schon."

Alle seien herzlich willkommen, man sollte vorher viel Bier trinken.

Die Aktion stößt offenbar auf großes Interesse. Bis Sonntagnachmittag haben 234 Facebook-Nutzer zugesagt, 1064 weitere sind interessiert. Die Initiatoren sind jedenfalls ganz begeistert von dem Zuspruch - auch wenn sich viele Nutzer in den Kommentaren von der Aktion distanzieren. In einem Update ruft "entellegent" dazu auf, auch "alles vollzuscheißen". Man werde Abführmittel mitbringen.

Wie gesagt, viele Nutzer sind überhaupt nicht begeistert von der Idee. Eine schreibt: "Ich...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen