EU einigt sich auf Kristalina Georgieva als Chefin des Internationalen Währungsfonds

Die EU hat sich auf Kristalina Georgieva als Kandidatin für Vorsitz des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. Die bisherige Weltbank-Geschäftsführerin soll der Französin Christine Lagarde im Amt folgen, diese wechselt an die Spitze der Europäischen Zentralbank. Das entschieden die Vertreter der 28 EU-Mitgliedsstaaten nach mehr als 12-stündigen Verhandlungen.

Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem, der auér ihr noch im Rennen war, gratulierte Georgieva auf Twitter. Die 65-Jährige hatte sich in der zweiten Wahlrunde klar gegen den früheren Eurogruppen-Chef durchsetzen können.

Die Führung des Weltwährungsfonds mit Sitz in Washington ist traditionell in europäischer Hand, die Weltbank hingegen wird von einem US-Staatsbürger geleitet.