Kryptowährungen - das virtuelle Geld, das nicht jedem gefällt

Die einen schwören auf sie, die anderen würden sie am liebsten verbieten: Kryptowährungen. Bitcoin und Co. waren in Madrid in allen Wallets. Hier fand eine – nennen wir sie Fachmesse – statt. Einige Besucher waren begeistert, wie Jesús Rueda: Wir kommen, um uns weiterzubilden, weil wir glauben, dass dies die Zukunft von allem ist, der Wirtschaft, des Systems, von allem, wie Daten gespeichert werden, von allem."

Die spanische Börsenaufsichtsbehörde CNMV fand das kryptische Treiben nicht so fein und warnte: Weder die Organisatoren der Veranstaltung noch die Sponsoren hätten eine Genehmigung für die Erbringung von Investitionsdienstleistungen oder für die Sammlung von Geldern.

Schließlich nahm die Justiz die Veranstaltung ins Visier und verhaftete den Gründer des Veranstalters Mundocrypto, Mani Thawani. Der verteidigte die Veranstaltung mit dem Argument, dass sie Bildungszwecken diene und die Menschen in finanzieller Hinsicht anleiten solle.

Investitionen in Kryptowährungen, wie etwa in Bitcoins, haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Aber in mehreren Fällen haben die Währungen schnell an Wert verloren, und die Menschen haben ihre Investitionen in einem unregulierten und schwer zu durchschauenden Markt verloren.