Kubanischer Aktivist will nach Krankenhausaufenthalt "weiterkämpfen"

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Luis Manuel Otero Alcántara

Nach einem fast einmonatigen Krankenhausaufenthalt wegen eines Hungerstreiks ist der kubanische Künstler Luis Manuel Otero Alcántara am Montag (Ortszeit) entlassen worden. In einem von der oppositionellen Nachrichtenwebseite Cubanet veröffentlichten Video sagte der 33-Jährige, er wolle "weiterkämpfen". Anfang Mai war der Kopf des regierungskritischen Künstlerkollektivs San Isidro (MSI) Angehörigen zufolge gewaltsam ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er einen Hungerstreik begonnen hatte.

Nach Angaben der Universitätsklinik in Havanna ist er "vollständig genesen". Otero Alcántara protestierte mit dem Hungerstreik gegen die Beschlagnahme seiner Kunstwerke nach seiner Festnahme im April während einer Demonstration.

Die Gruppe MSI, der Künstler und Intellektuelle angehören, setzt sich für freie Meinungsäußerung und andere Rechte in Kuba ein. Die Regierung beschuldigt die Aktivisten, eine von den USA finanzierte Revolte anzustreben.

fwe/mkü

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