Kultur-Lockdown kurz vor Premiere: „Die Maßnahmen sind traurig, aber notwendig"

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Er steckte gerade in den Endproben für das erste richtige Theaterstück seit Monaten: Regisseur und Komponist Franz Wittenbrink wollte am 12. November eigentlich die Premiere seines neuen Musiktheaters „Nicht anfassen!“ im St. Pauli Theater feiern. Doch anstatt wütend darüber zu sein, dass die Coronamaßnahmen seine Pläne durchkreuzten, versucht er die Herausforderungen mit Kreativität und Humor zu lösen – und die Hoffnung nicht zu verlieren. Die Proben im St. Pauli Theater am Spielbudenplatz liefen wochenlang auf Hochtouren: Solisten performten mit drei Metern Abstand, das Gesangsensemble probte mit Trennwänden aus dünnem Cellophan, damit sich die Sänger weiterhin gegenseitig hören konnten. Die Freude war groß, unter dem entwickelten Hygienekonzept endlich aufführen zu können – bis der Lockdown light beschlossen wurde. Hamburger Regisseur: „Die Maßnahmen sind traurig, aber notwendig" In dem Stück „Nicht anfassen!“ geht es um Social Distancing in Corona-Zeiten – fast schon ein wenig ironisch, dass die Premiere nicht wie geplant stattfinden konnte, weil genau das zur Eindämmung der Pandemie erforderlich ist. Der Liederabend von Franz...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo