Kulturhaus Berlin: Ein Spandauer fliegt über die Erde

Nach dem Verkauf ihres Besitzes fliegen Doreen Kröber und Andreas Zmuda um die Welt. Im Kulturhaus erzählen sie von ihren Erfahrungen.

Andreas Zmuda steht mit beiden Beinen auf dem Bühnenboden. Er wippt dort oben nicht auf und ab, er geht nicht umher. Die Arme vor der Brust verschränkt, grinst er zufrieden zu Doreen Kröber hinüber, die den Gästen im Kulturhaus Spandau von außergewöhnlichen Früchten und Begegnungen erzählt. Mit ihren gelben Trekkinghosen und dicken Outdoor-Stiefeln sehen die beiden aus, als seien sie gerade erst aus ihrem seltsamen Gefährt, dem fliegenden Trike gestiegen. Sie versprühen Urlaubsgefühl und Fernweh, die Haut auf ihren Armen und Gesichtern hat die Sonne eingefangen. Trotz zahlreicher Stunden und Meilen im Ultraleichtflugzeug sind sie aber auf dem Boden geblieben. Und es scheint, als wären sie in diesem Moment nirgendwo lieber als an diesem Ort.

Ihr Ziel: 160.000 Kilometer durch mindestens 90 Länder

Spandau heißt: Heimspiel für Zmuda. Der 54-Jährige kommt aus Siemensstadt am Ostrand des Bezirks. Seine Eltern Doris und Gert wohnen immer noch dort. In den vergangenen Jahren war der Abenteurer aber mit Kröber auf Weltreise im Ultraleichtflugzeug. Das Ziel: 160.000 Kilometer durch mindestens 90 Länder – und das in einem Fluggerät ohne schützende Kapsel, mit nur einem Motor, kleiner Tragfläche und dem Gewicht von zwei Personen.

Eigentlich waren für diese Mission drei Jahre eingeplant. Nun ist schon das vierte Flugjahr vergangen und das Paar hat gerade mal Land 39 erreicht, 50.000 Kilometer zurückgelegt. "Das ist aber immerhin schon eine Umrundung der Welt", betont Kröber. Wegen des Wetter...

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