Kultusministerkonferenz spricht sich für neue Quarantäneregeln an Schulen aus

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Kind gibt Probe für Coronatest ab (AFP/Ina FASSBENDER) (Ina FASSBENDER)

Angesichts des dynamischen Pandemiegeschehens hat sich die Kultusministerkonferenz (KMK) für eine Überarbeitung der Quarantäneregeln an Schulen ausgesprochen. In einem am Mittwoch einstimmig gefassten Beschluss regten die Ressortchefinnen und -chefs der Länder eine Gleichbehandlung der Schulen mit Einrichtungen der wichtigen Infrastruktur an. Das ginge auch mit einer Verkürzung der Quarantäne etwa für Lehrkräfte einher.

Zudem verständigte sich die Konferenz darauf, dass auch bereits immunisierte Schülerinnen und Schüler beziehungsweise das Personal auf das Coronavirus getestet werden können, wenn es angemessen erscheint. Coronatests bei Immunisierten seien aber keine Verpflichtung, sondern eine "Kannbestimmung", betonte die KMK-Vorsitzende und schleswig-holsteinische Kultusministerin Karin Prien (CDU).

Mit Blick auf Schulschließungen und hybride Unterrichtsmodelle bekräftigte die KMK ihren Beschluss vom Dezember darin, dass Präsenzlernen weiterhin absolute Priorität behalten soll. "Die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs ist für Kinder und Jugendliche systemrelevant und darüber hinaus eine Grundlage für die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit anderer kritischer Infrastrukturen", hieß es im Beschluss.

"Natürlich ist es im Einzelfall denkbar, dass eine Schule ein Betretungsverbot ausspricht", sagte Prien. Diese Maßnahme sollte jedoch erst ergriffen werden, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien.

ruh/cfm

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