Kupfer - Das neue "schwarze Gold"

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1949 entdeckte eine sowjetische Expedition in Sibirien ein riesiges Kupfervorkommen. Mehr als 70 Jahre später soll ein Bergbaukomplex im Fernen Osten Russlands, zwischen dem Baikalsee und dem Pazifischen Ozean, im nächsten Jahr endlich in Betrieb genommen werden.

Die Nachfrage nach Kupfer, dem "neuen schwarzen Gold" wächst. Der Preis hat in diesem Jahr einen historischen Höchststand erreicht.

Dazu Alexey Yaschuk, stellvertretender Generaldirektor:

"Wir arbeiten auch im Winter weiter, wenn die Temperaturen unter den Nullpunkt sinken. Allerdings stellen die Kräne ihre Arbeit ein, wenn es 35 Grad minus sind, weil die Hydraulik einfriert. Auch bei schlechten Sichtverhältnissen unter 50 Meter stellen wir die Arbeit ein. Ansonsten arbeiten wir rund um die Uhr."

Das Bergwerk, etwa 6.500 Kilometer östlich von Moskau, enthält mehr als 26 Millionen Tonnen Kupfer und ist nach eigenen Angaben das größte unerschlossene Vorkommen in Russland und das drittgrößte der Welt.

Um das Projekt zu entwickeln, hat "Udokan Copper" fast 2,5 Milliarden Euro von russischen Banken aufgenommen.

Dazu Valery Kazikayev, Vorsitzender des Verwaltungsrats:

"Von hier aus können wir die chinesische Grenze und Nordchina über die nahe gelegene Baikal-Amur-Eisenbahnlinie erreichen. Ebenso können wir unsere Seehäfen erreichen. So ist es logisch, dass wir unsere Produkte auch nach Südchina, Korea und Japan liefern".

Das Bergwerk befindet sich sowohl in einem Erdbebengebiet, als auch auf Permafrostboden, der das ganze Jahr über vollständig gefroren ist. Die Temperaturen können im Winter bis auf minus 60 Grad Celsius fallen.

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