Kuriose Geschäftsidee: Corona-Impfung in Armprothese

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Wer sich nicht gegen Corona impfen lassen will, kann sich die Vakzine einfach in eine Armprothese verabreichen lassen. Mit dieser kuriosen Geschäftsidee sorgt ein Händler im Internet für Aufsehen.

Symbolbild: Getty Images/iStockphoto
Symbolbild: Getty Images/iStockphoto

Impfskeptiker gibt es noch immer viele. Was für die einen ein Ärgernis ist, betrachten andere als Marktlücke. Zur letzten Sorte gehört ein Händler in Australien, der Impfunwilligen einen künstlichen Arm verkauft. Die Idee: Wer sich nicht gegen Corona impfen lassen will, kann dem Arzt statt des echten Arms doch einfach die Prothese hinhalten.

Auf dem sozialen Netzwerk Facebook hat die kuriose Geschäftsidee eine Plattform namens "Victoria – Sell Your Stuff" gefunden. Medienberichten zufolge steckt dahinter ein Verkäufer aus Melbourne. Laut Werbeanzeige gibt es den künstlichen Arm sowohl in linker als auch in rechter Ausführung. Zudem sei er in "verschiedenen Hautfarben" erhältlich.

Auch einen Tipp, wie man mit dem Betrug bei der Corona-Impfung durchkommen würde, erhalten Interessenten in der Anzeige. Die Armprothese sollte demnach "am besten unter einer Winterjacke getragen werden". Auf diese Weise wäre der echte Arm gut verborgen.

Ob oder wie viele Abnehmer das Produkt gefunden hat, ist nicht bekannt. Vermutlich wird sich der Erfolg in Grenzen halten. Immerhin ist es mit 1.500 US-Dollar nicht gerade ein Schnäppchen. Erschwerend aus Sicht des Händlers kommt hinzu: Ein Käufer müsste doch mehr als naiv sein, um zu glauben, mit der Masche die Rechnung ohne – den Arzt machen zu können.

Andererseits: "Jede Dummheit findet einen, der sie macht", sagte Tennessee Williams. Viele Internetnutzer würden dem zustimmen. "Ich habe keinen Zweifel", schreibt ein Twitterer, "dass jemand es versuchen wird". Ein anderer Nutzer derselben Plattform meint: "Der Aufwand, den diese Idioten betreiben, um nicht geimpft zu werden, ist erstaunlich." In einem dritten Kommentar heißt es: "Ich kann nicht glauben, wie dumm Menschen sind."

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