Kurioser Strafzettel: T-Shirt mit Auto-Kennzeichen verwechselt

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Ein Mann in Südengland bekam einen Strafzettel, doch das ihm zur Last gelegte Verkehrsvergehen hatte er nicht begangen. Die Auflösung ist wahrlich kurios und einzigartig.

Wer in England einen Strafzettel bekommt, sollte sich besser das Beweisfoto ansehen. (Symbolbild: Getty Images)
Wer in England einen Strafzettel bekommt, sollte sich besser das Beweisfoto ansehen. (Symbolbild: Getty Images)

David Knight, ein Bauunternehmer aus Dorking in der südenglischen Grafschaft Surrey, und seine Frau Paula dürften nicht schlecht gestaunt haben, als ihnen vor einigen Wochen ein Bußgeldbescheid ins Haus flatterte.

Der Vorwurf: Knight soll mit seinem VW-Bus auf einer Busspur gefahren sein, in Bath, etwa 200 km von seinem Wohnort entfernt.

Computer verwechselt Kfz-Kennzeichen mit T-Shirt

Doch als sich David Knight das Beweisfoto der Überwachungskamera ansah, brach er in schallendes Gelächter aus. Auf dem Bild, welches seine Schuld beweisen sollte, war nicht etwa er hinter dem Steuer seines Fahrzeugs zu sehen, sondern eine Frau, auf deren T-Shirt das Wort "Knitter" zu lesen war. 

Offensichtlich hatte der Computer die Aufschrift des Shirts mit dem Knights Auto-Kennzeichen "KN19TER" verwechselt, wie die englische "Daily Mail" berichtet. Das Kennzeichen des VW-Bus ist eine Anspielung auf Knights Spitznamen "Knighter".

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Das Fehlverhalten soll sich bereits im Juni abgespielt haben, den Bußgeldbescheid in Höhe von umgerechnet ca. 70 Euro erhielten die Knights aber erst im September.

Paula Knight, die Frau des angeblichen "Übeltäters" setzte sich mit der Stadtverwaltung der Stadt Bath und North East Somerset in Verbindung um das Missverständnis aufzuklären.

Sachbearbeiterin "brach in Gelächter" aus

Der "Daily Mail" sagte sie, dass die dortige Sachbearbeiterin "in Gelächter ausbrach", als sie auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde.

"Die Strafe war bereits von 70 auf 106 Euro gestiegen, weil wir nicht innerhalb von 30 Tagen gezahlt hatten. Offensichtlich hatte sich niemand das Bild angesehen und es war am Computer erstellt worden", so Paula Knight weiter. Nach Klärung der kuriosen Sachlage stimmte die Stadtverwaltung zu, das Bußgeld zu streichen.

"Wir haben viel darüber gelacht. Ich wollte aber auf keinen Fall für eine Frau bezahlen, die mit einem lustigen T-Shirt auf einer Busspur läuft", fügte sie noch hinzu.

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