Börsenkurse geben nach Luftangriff der USA auf syrischen Stützpunkt leicht nach

Börsen reagieren auf US-Angriff auf Syrien

Der US-Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt hat Sorgen unter Anlegern ausgelöst und die Börsenkurse weltweit gedrückt. Die asiatischen Börsen schlossen am Freitag im Minus, auch der Deutsche Aktienindex (Dax) in Frankfurt am Main gab nach. Die Anleger wandten sich stattdessen sicheren Geldanlagen wie Gold und der japanischen Währung Yen zu.

Der Dax gab bereits zum Handelsstart 0,46 Prozent nach und blieb auch im Tagesverlauf weiter im Minus. Die Börsen in London und Paris gaben ebenfalls nach. Zuvor war bereits der Aktienindex in Hongkong um 1,1 Prozent gesunken; auch in Shanghai, Sydney und Seoul gab es leichte Kursverluste.

Aus Sorge um die Öllieferungen aus dem Nahen Osten stiegen die Ölpreise zeitweise um fast zwei Prozent. "Syrien ist kein großer Ölproduzent, aber es besteht ein Risiko der Eskalation in der gesamten Region", sagte der Chefanalyst von CMC Markets in Sydney, Ric Spooner. Syrien grenzt an den Irak, den zweitgrößten Ölproduzenten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec).

Der Luftangriff in Syrien überschattete auch das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Florida. Der Gipfel wird wegen der US-Kritik an Chinas Handelspolitik von der Finanzwelt genau beobachtet. Die Anleger hatten an den verschiedenen Börsenplätzen aber auch andere Themen im Blick, wie das Tauziehen um weitere Finanzhilfen für das hoch verschuldete Griechenland oder die Arbeitslosenzahlen aus den USA.

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