Kurswechsel in Washington: USA greifen Ziele in Syrien an

Phil Stewart und Steve Holland
GettyImages 665498958 Syrien


Die USA haben auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien reagiert und militärische Ziele in dem Bürgerkriegsland angegriffen.

US-Präsident

Donald Trump

sagte, Syriens Präsident Baschar al-Assad sei für den Einsatz von Nervengas gegen seine eigene Bevölkerung verantwortlich, bei dem am Dienstag mindestens 70 Menschen getötet wurden. „Es war ein langsamer und brutaler Tod für so viele. Selbst wunderschöne Babys wurden bei dieser barbarischen Attacke grausam ermordet“, warf Trump Assad vor. Die USA hätten deswegen den Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen, von dem der Giftgaseinsatz gestartet worden sei. Trump forderte ein Ende des Blutvergießens in dem seit sechs Jahren tobenden Bürgerkrieg. Alle bisherigen Maßnahmen hätten Assad aber nicht zum Umdenken veranlasst.

Der US-Angriff erfolgte am Freitag in den frühen Morgenstunden in Syrien. Im Visier seien unter anderem Flugzeuge, Start- und Landebahnen sowie Treibstofflager gewesen, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Es seien 59 Raketen von zwei Kriegsschiffen im östlichen Mittelmeer abgefeuert worden.

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