Kurt-Wolff-Preis für Verlage Schöffling und Guggolz

Dem Verleger Klaus Schöffling ist es wichtig, dass die Autoren im Mittelpunkt stehen. Foto: Salome Roessler/lensandlight

Der Frankfurter Verlag Schöffling & Co. ist mit dem Kurt-Wolff-Preis 2017 geehrt worden. Die mit 26 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Freitag auf der Leipziger Buchmesse verliehen. Mit dem Preis will die Kurt-Wolff-Stiftung unabhängige Verlage unterstützen.

Zudem ging der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis an den erst knapp drei Jahren alten Berliner Guggolz Verlag. Der Preis ist nach dem Verleger Kurt Wolff (1887-1963) benannt.

Im Zentrum der verlegerischen Arbeit Klaus Schöfflings stehe das Motto: «Im Mittelpunkt die Autoren», sagte Laudator Burkhard Spinnen. Das möge wie eine Selbstverständlichkeit klingen, sei es aber nicht. Verleger Schöffling sagte: «Durch die Verleihung dieses Preises fühlen wir uns erkannt - in unseren Absichten, in unseren Vorhaben.

Schöffling warnte zugleich vor einer düsteren Zukunft der kleinen und mittleren Verlage. Die VG-Wort-Ausschüttungen und die «Angriffe auf das Urheberrecht» zögen den Häusern «den Boden unter den Füßen weg». Wenn das so weitergehe, seien Insolvenzen zu erwarten. Nötig sei in Deutschland eine kontinuierlichere Förderung der Verlage, sagte Schöffling.

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