Was läuft falsch? - Pleite in Aue: Absturzgefahr

Matthias Eicher

Löwen-Trainer Pereira gibt seinen Profis nach der Pleite in Aue frei – Ismaik sagt bei Facebook sorry zu den Fans: "Ich kann mich für diesen Rückschlag nur entschuldigen." Die AZ erklärt, was falsch läuft.

München - Runterkommen. Regenerieren. Das waren wohl die beiden Hauptgründe für 1860-Trainer Vitor Pereira, seinen Spielern einen trainingsfreien Montag zu schenken. Die Löwen hatten tags zuvor eine empfindliche 0:3-Pleite bei Erzgebirge Aue hinnehmen müssen – was auch in der Tabelle für ein "Runterkommen" sorgte.

Durch die letztlich klare Niederlage rutschten die Löwen mit 32 Punkten auf Rang 14 ab. Das Erstaunlichste am Tableau der Zweiten Liga? Zwei Drittel aller Teams sind nicht vor Abstiegssorgen gefeit: Der 1. FC Heidenheim hat als Siebter nur sechs Zähler Vorsprung auf Relegationsrang 16, Sechzig nur deren zwei.

"Das wird ein richtig spannendes Saisonfinale", erklärte Pereira. Er musste erkennen: Der Plan, schnellstmöglich im gesicherten Mittelfeld zu landen, geht nicht auf. Die obere Tabellenhälfte liegt nicht fern, aber von "gesichert" kann noch lange keine Rede sein.

Sogar Hasan Ismaik scheint die blaue Absturzgefahr zu fürchten. "Liebe Löwen, das unerklärliche 0:3 in Aue wird mich noch die nächsten Tage verfolgen", schrieb er auf Facebook – und sagte sorry: "Ich kann mich für diesen Rückschlag bei Euch nur entschuldigen." Zudem bat er die Fans um Unterstützung, denn die Mannschaft "braucht Euch!" Ein Löwen-Kicker machte seinem Ärger Luft: "Zum Glück haben wir in den drei Partien vorher sieben Punkte geholt, sonst wären wir noch tiefer in der Sch…", grantelte Stefan Aigner.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen