Löscharbeiten im Grunewald in der Nacht unterbrochen - Sperrkreis bleibt

Die Feuerwehr hat beim Löschen des Großbrands im Berliner Grunewald am Freitag große Fortschritte gemacht, der Brand konnte jedoch noch nicht vollständig gelöscht werden. In der Nacht zu Samstag pausieren die Löscharbeiten, wie ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend mitteilte. Demnach waren zuvor rund 250 Löschkräfte und ein Feuerlöschboot im Einsatz.

In der Nacht zum Donnerstag hatten aus noch ungeklärter Ursache Explosionen auf einem im Wald gelegenen Sprengplatz der Polizei den Brand ausgelöst. Dieser weitete sich über den Tag von eineinhalb Hektar auf etwa 50 Hektar aus.

Der aufgrund der Explosionsgefahr eingerichtete Sperrkreis mit einem Radius von tausend Metern bleibt der Feuerwehr zufolge in der Nacht aufrechterhalten. Die Autostraße Avus und der Öffentliche Personennahverkehr innerhalb der Sperrzone bleiben weiterhin gesperrt.

Den Angaben zufolge gab es auch auf dem Sprengplatz keine Flammen mehr, die Situation sei jedoch nach wie vor kritisch, auch wegen der hohen Bodentemperatur. Das Löschen im inneren Bereich mit ferngesteuerten Löschrobotern werde am Samstag fortgeführt, kündigte die Berliner Feuerwehr an.

kbh/yb

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