Lösung im Streit um Bornplatzsynagoge?: Architekt macht Kompromissvorschlag

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Die Zeichnung zeigt ein Gotteshaus aus rotem Backstein. In seinem Innenhof ist ein Bodenmosaik zu sehen. Nebenan steht ein Bunker. Und viele Bäume. Es ist ein Bild, das Frieden ausdrückt. Und das soll es auch! Der Worpsweder Architekt Axel Spellenberg hat diesen Entwurf für die Bornplatzsynagoge als Kompromissvorschlag erstellt. Als mögliche Lösung für den Streit um das viel diskutierte jüdische Gotteshaus im Grindelviertel. Kommt die Bornplatzsynagoge oder kommt sie nicht? Noch ist der Wiederaufbau gar nicht entschieden. Eine Machbarkeitsstudie soll demnächst erst einmal die Bedingungen ausloten. Dennoch wird gestritten: Wiederaufbau oder Erhalt des leeren Platzes als Mahnmal? Rekonstruktion oder Neubau? Groß oder klein? Abriss des Bunkers nebenan oder nicht? Seit Monaten wird über Hamburger Bornplatzsynagoge diskutiert Die Diskussion reicht bis in die jüdische Gemeinde selbst hinein. Es geht um die Bedürfnisse der religiösen Gemeindemitglieder und der weniger oder gar nicht religiösen. Um die Gefühle der Holocaustüberlebenden. Um Erinnerungskultur. Um Denkmalschutz. Um die Interessen der Anwohner. Eine komplexe Gemengelage. Das könnte Sie auch interessieren: Was wird aus...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo