Löwen noch tiefer im Abstiegskampf - Nach Niederlage am Betzenberg: Löwen am Abgrund

Matthias Eicher

Die Löwen spielen stark auf dem Betze – und verlieren doch durch ein Eigentor. Trainer Pereira: "Das Ergebnis ist nicht gerecht".

München /Kaiserslautern - Das große Zittern ging nicht erst am Betzenberg los. "Schon seit Stunden kribbelt es in mir", schrieb Hasan Ismaik am Freitagnachmittag auf Facebook in nervöser Erwartung des Löwen-Spiels, "in Kaiserslautern können wir entscheidend die Weichen für eine positive Zukunft des TSV 1860 stellen, damit uns das große Zittern zum Saisonende erspart bleibt." Es scheint, als würde das Gegenteil eintreten, denn: Der Abend nahm ein teuflisches Ende.

Die Löwen verloren am 30. Spieltag beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 (0:0), und das auch noch durch ein Eigentor von Christian Gytkjaer (73.) – welch Riesenpech für überlegene Sechzger, welch Drama im Kampf um den Klassenerhalt! Vor 27 906 Zuschauern bezog der TSV eine völlig überflüssige Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten, der somit an 1860 vorbeiziehen konnte.

Löwen drohen auf direkten Abstiegskampf zurückzufallen

Zudem könnte sogar passieren, was nicht passieren darf: Die Sechzger drohen noch an diesem Spieltag auf einen direkten Abstiegsrang zurückzufallen. "Der Sieg von Kaiserslautern ist der ungerechteste Sieg, den ich je erlebt habe. Das war ein schwerer Schlag für uns ", sagte ein fassungsloser Vitor Pereira nach Schlusspfiff.
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