Lüften oder Filtern?: Aktuelle Debatte um Luftreiniger — das bringen sie wirklich

·Lesedauer: 1 Min.

Der Winter rückt näher und in deutschen Klassenzimmern wird es kalt: Es soll regelmäßig gelüftet werden, lautet die Anweisung der Kultusminister im Kampf gegen Aerosole. Warum wurde in den Schulen nicht mehr in Luftfilter investiert? Und sind Filter überhaupt effektiver als Lüften? Die MOPO beantwortet die wichtigsten Fragen. Immer wieder werden Infektionen bekannt, Jahrgänge müssen in Quarantäne. Viele Eltern melden sich bei der MOPO, sind verunsichert, weil die Informationen seitens der Gesundheitsämter und Schulen zu spärlich seien. Die Kritik an dem Konzept des Senats wächst: Seit Sommer sei recht wenig passiert und auch die RKI-Empfehlungen, beispielsweise Masken für Schüler bereits ab Klasse 5, seien in Hamburg erst spät umgesetzt worden. Was passiert mit den 400 Euro, die jedem Hamburger Klassenzimmern versprochen wurden? Am Freitag gab der Senat bekannt, dass alle Schulen in Hamburg pro Klassenzimmer 400 Euro bekommen sollen. Von dem Geld sollen etwa Plexiglasscheiben vor den Lehrerpulten oder CO2-Warner bezahlt werden. Von Luftfiltern ist keine Rede. Auch daran wächst die Kritik: Statt seit Monaten ein Konzept für den Herbst und Winter zu erstellen, würden jetzt kurzfristig Gelder bereitgestellt, um Klassen nachzurüsten. Einzelne Schulen, wie die Goldbek Grundschule in Winterhude, haben bereits selbst gehandelt: Dort wurde Anfang Oktober ein Luftreiniger übergeben. Warum wurden die Schulen nicht massenhaft mit Luftfiltern ausgestattet? Die Kultusministerkonferenz hatte als Schulkonzept lediglich regelmäßiges Lüften empfohlen. Das Umweltbundesamt gab vor ein paar Wochen außerdem eine vielseitige „Empfehlung“ für das Lüften an Schulen heraus. „Mobile Luftreinigungsgeräte sind nicht als Ersatz, sondern allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet“, heißt es...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo