La Palma: Flugabsagen und ein neuer Lava-Schlot

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Nach einer Zunahme des Asche-Ausstoßes auf La Palma sind eine Reihe von Flügen zu der Kanareninsel abgesagt worden. Der Flughafen bleibt aber nach Behördenangaben in Betrieb.

Im Vulkan öffnete sich unterdessen ein weiterer Schlot, aus dem Lava austrat. Das spanische Fernsehen berichtete, aufgrund der erhöhten Aktivität sei die Evakuierung von Tausend weiteren Menschen in den Orten Tajuya und Tacande angeordnet worden.

Seit Beginn des Ausbruchs am vergangenen Sonntag im Süden der Insel sind bereits rund 6000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Das Eiland hat rund 83.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Knapp 400 Gebäude sind bereits zerstört worden. Die Lavaströme verwüsteten eine Fläche von 180 Hektar. Nach Ansicht von Experten werden die betroffenen Gebiete jahrzehntelang weder bebaut noch landwirtschaftlich genutzt werden können.

Viele der bisher Evakuierten haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Ihnen soll mit einem "Sofortprogramm für die Sicherung des Lebensunterhalts" geholfen werden. Zudem kündigte die Regionalregierung den Ankauf und Neubau von Wohnungen an. Bislang gab es weder Verletzte noch Todesopfer. Mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schließen nicht aus, dass die Lavaströme noch Wochen oder Monaten andauern können.

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