Ladensterben auf der Reeperbahn: Wie viel Kult gibt es noch auf dem Kiez?

Diese Traditionsläden auf St. Pauli mussten schon schließen.

Hohe Mieten, Online-Handel und Ballermann-Touristen – der Kiez, wie er einmal war, existiert nicht mehr, finden viele alteingesessene Wirte und Anwohner. Zahlreiche Kult-Kneipen, Bars und Traditionsläden haben ihren Stammplatz auf der Reeperbahn und den umliegenden Straßen schon verlassen. Gerade erst kam die Nachricht, dass auch „Zur lustigen Mama“ an der Paul-Rosen-Straße Ecke Große Freiheit dicht macht. 

Der Westernladen „Paul Hundertmark“ begann zuerst als einer von vielen Ständen auf dem Hamburger Fischmarkt. Später zog der Store, bekannt für seine originalen Jeans und Cowboy-Stiefel, auf den Kiez. Stars wie Freddy Quinn und Wolfgang Joop gehörten zu den Fans des Modeladens. Nach 56 Jahren ging 2017 dann die letzte Westernklamotte über den Tresen.

„Die Miete ist ortsüblich aber einfach nicht mehr zu erwirtschaften. Die Leute kaufen im Internet und die Kiez-Besucher wollen vor allem Party machen und nicht einkaufen“, sagte Vanessa Kasselmann, die Chefin des Ladens damals der MOPO.

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Weitere Geschäfte mussten dicht machen. Das Traditionshaus Schuh Messmer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo