Landesregierung: Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci im Krisenmodus

Berlin.  Neulich hat sie es wieder getan: Nachdem der rot-rot-grüne Senat stundenlang über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten und neue Beschlüsse gefasst hatte, ging Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) nur einen halben Tag später an die Öffentlichkeit und forderte, dass jetzt auch eine Maskenpflicht für Alten- und Pflegeheime kommen müsse. Grüne und Linke waren verärgert, wieder einmal – und kritisierten den Alleingang der Senatorin. Sie wolle sich in der Corona-Krise profilieren und als die starke Frau im Senat präsentieren, schimpften die Vertreter der Grünen und Linken. Auf Kosten ihrer Parteien.

Dilek Kalayci sieht das ganz anders. „Als Gesundheitssenatorin fühle ich mich der Gesundheit der Menschen verpflichtet“, weist sie die Kritik zurück. Da könne sie keine Rücksicht auf Befindlichkeiten der Koalitionspartner nehmen. Bei der Forderung zur Maskenpflicht wollte sie demnach den von Grünen und Linken verbreiteten falschen Eindruck entgegentreten, sie sei gegen eine Maskenpflicht, sagt die 53-Jährige.

„Natürlich war sie überfordert, alle waren...überfordert“

Mit der Corona-Krise ist Kalayci ins Zentrum der Berliner Landespolitik gerückt. Bis dahin hatte sie sich mit der Verbesserung der Situation in der Pflege und den Neubau einer Schule für Pflege-Auszubildende mit angeschlossenem Wohnheim beschäftigt. In Krankenhäusern trat sie vor allem auf, wenn es darum ging, ein neues Wlan-Angebot vorzustellen. Das änderte sich Anfang März grundlegend. Nach den Masseninfektion...

Lesen Sie hier weiter!