Landtagswahl im Saarland: CDU-Triumph und Schulz-Defekt - der Überblick

Kramp-Karrenbauer lässt die SPD weit hinter sich - und beendet rot-rote Träume.

Die Ausgangslage: Die große Frage vor der Saarland-Wahl war: Greift bei der Landtagswahl schon der Schulz-Effekt? Der Hype um den SPD-Vorsitzenden ließ ja zumindest darauf spekulieren, ob die Sozialdemokraten tatsächlich schon von ihrem „Mister 100 Prozent“ profitieren können. Und vielleicht sogar die große Koalition mit der CDU unter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in eine rot-rote – oder wenn das nicht reichen würde – rot-rot-grüne Regierung eintauschen können. Schließlich war die Saar-Wahl eine von drei Landtagswahlen (Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen) vor der Bundestagswahl am 24. September.

Nix mit Martin-Schulz-Effekt

Das Ergebnis: Aus dem Schulz-Effekt wurde der erste Schulz-Defekt. Die CDU von Kramp-Karrenbauer legte um starke 5,2 Prozentpunkte auf 40,4 zu. Die SPD verharrt mit Herausforderin Anke Rehlinger bei knapp 30 Prozent – gleichbleibend zu 2012. Drittstärkste Kraft ist und bleibt die Linke: Mit Spitzenkandidat Oskar Lafontaine kam die Partei auf 13,1 - bei einem Minus von 3 Protzentpunkten. Vierte Partei im Saarbrücker Landtag ist nun die Alternative für Deutschland (AfD), die aus dem Stand auf 6,1 Prozent kam. Die AfD verdrängte die Grünen, die mit 4 Prozent...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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