Landtagswahl: Saarland stärkt Merkel

CDU setzt mit Kramp-Karrenbauers Wahlsieg deutliches Zeichen für die Bundestagswahl.

Bei der ersten Landtagswahl nach der Kür des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz hat die CDU ihre führende Rolle überraschend deutlich verteidigt. Zwar gibt es im Saarland nur rund 800.000 Wahlberechtigte. Dennoch galt die Wahl im kleinsten deutschen Flächenland als Test für die Bundestagswahl im Herbst, bei der Schulz gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel antritt.

Unionspolitiker sprachen von einem Ende des Schulz-Effekts. Die SPD analysierte, die Option einer Koalition mit der Linkspartei – die auch für den Bund diskutiert wird - habe ihr offenkundig geschadet. Die Linkspartei wurde mit ihrem prominenten Landesvertreter Oskar Lafontaine, dem früheren SPD-Vorsitzenden, drittstärkste Kraft, verlor aber an Zustimmung. Für Rot-Rot reicht es im Saarland nicht.

Die im Saarland extrem rechts ausgerichtete und mit Kontakten zu Neonazis ausgestattete AfD bekam ein schlechteres Ergebnis als prognostiziert, schaffte aber anders als die Grünen und die FDP den Einzug in den Landtag. Die hohe – und deutlich gestiegene – Wahlbeteiligung hielten sich CDU, SPD und AfD gleichermaßen zugute.

Nachdem Umfrageinstitute vor der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und SPD vorausgesagt hatten, landete die CDU mit ihrer Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer deutlich auf dem ersten Platz. Als einzige Partei neben der AfD konnte sie...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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