"Langsam krabbelt die Mutations-Variante hoch": Lauterbach vermutet steigende Zahlen

teleschau
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Zahlreiche Bürger fordern Lockerungen der Corona-Maßnahmen. SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach warnt aber vor den gefährlicheren Mutanten: Er sagt bei "phoenix persönlich", dass die Inzidenzzahlen schon bald wieder steigen werden.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht in
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht in

Der SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach steht seit Ausbruch der Corona-Pandemie in zahlreichen Talkshows Rede und Antwort. In der Sendung "phoenix persönlich", die am Freitagabend, 19. Februar, 0.00 Uhr, ausgestrahlt wird, wagt er eine düstere Prognose: Laut dem Epidemiologen werde es schon bald wieder steigende Inzidenzzahlen geben.

"Ansteckender und wahrscheinlich tödlicher"

"Wir sind in einer Situation, wo unser Lockdown reicht, um die Wildtyp-Variante zurückzudrängen", erklärte der 57-Jährige gegenüber dem Moderator Alfred Schier, wie phoenix vorab mitteilte. "Aber ganz langsam krabbelt die Mutations-Variante hoch, und die wird irgendwann Mitte März so stark verbreitet sein, dass dann wahrscheinlich - Mitte März/Ende März - auch wieder die Gesamtzahlen steigen werden." Die neuen Mutationen sowie deren Kombination, so Lauterbach, seien "ansteckender und wahrscheinlich tödlicher", weshalb auch der Inzidenzwert von 35 sinnvoll sei.

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Im Gespräch mit Schier spricht Prof. Karl Lauterbach nicht nur über die Gefahren der Virusmutationen, sondern auch über die Anfeindungen gegen ihn im Netz und über die jüngste Kritik gegen ihn von Fußballtrainer Hansi Flick.

In der Sendung "phoenix persönlich", die eine Fortsetzung der Reihe "Im Dialog" darstellt, wird zweimal wöchentlich ein prominenter Gast aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Gesellschaft interviewt. Die Moderation übernehmen im Wechsel Michael Krons, Inga Kühn und Alfred Schier.

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