Lawine in Japan erfasst Schüler – Mehrere Tote befürchtet

In einem Skigebiet nördlich der japanischen Hauptstadt Tokio hat eine Lawine eine Gruppe von Schülern erfasst. Mehrere Menschen sind vermutlich ums Leben gekommen.

Behörden und japanische Medien berichten, mindestens acht Personen zeigten keine Lebenszeichen mehr. Auch ein Lehrer galt zunächst als vermisst. Rund 30 Personen seien verletzt worden.

Japanische Behörden sprechen üblicherweise nicht von Todesfällen, bis ein Arzt diese offiziell bestätigt hat.

Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge gibt es in der Gegend immer wieder Lawinenabgänge, das aktuelle Unglück sei aber eines der Schwersten.

Mehr als 60 Schüler und Lehrer hatten sich auf dem Ski-Freizeitgelände in Nasu, 120 Kilometer nördlich von Tokio, befunden, als die Lawine am Morgen plötzlich niederging. Die Schüler hatten über das Wochenende an einem Bergsteigertraining teilgenommen, das am Montag gegen Mittag zu Ende gehen sollte.

Japon : huit lycéens emportés par une avalanche https://t.co/dC670TBZFt #AFP pic.twitter.com/zdeAS0XSV1— Agence France-Presse (@afpfr) 27 mars 2017

Die Suche nach Überlebenden finden unter schwierigen Wetterbedingungen statt. In dem Gebiet sind in den vergangenen Tagen 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. Am Wochenende war eine Lawinenwarnung ausgegeben worden.

Das Skigebiet war bereits für die Saison geschlossen und wurde extra für den Schulausflug teilweise wieder eröffnet.

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