Nicht-lebensnotwendige Geschäfte in Melbourne müssen schließen

·Lesedauer: 1 Min.
Betroffen ist vor allem der Einzelhandel

Wegen stark steigender Corona-Infektionsfälle haben die Behörden im australischen Bundesstaat Victoria die Schließung aller nicht-lebensnotwendigen Geschäfte in der Metropole Melbourne beschlossen. Der Regierungschef von Victoria, Daniel Andrews, ordnete am Montag die Schließung fast aller Einzelhandelsgeschäfte ab der Nacht zum Donnerstag an. Andrews gab zugleich Einschränkungen für weitere Sektoren bekannt: So müssen etwa die Fleischproduktions- und die Bauindustrie ihren Betrieb ab Freitag herunterfahren.

Australien hatte die Corona-Pandemie zunächst gut unter Kontrolle bekommen, erlebt derzeit aber eine zweite Ansteckungswelle. Am Montag wurden im Bundesstaat Victoria 429 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert, 13 Menschen starben. Am schwersten betroffen ist die Millionenmetropole Melbourne.

Bereits am Wochenende hatte Andrews eine Verschärfung der für Melbourne geltenden Ausgangsbeschränkungen verkündet. Seit Sonntagabend gilt für sechs Wochen eine strikte nächtliche Ausgangssperre von 20.00 bis 05.00 Uhr (Ortszeit). Zudem dürfen die Bewohner der zweitgrößten Stadt Australiens nur noch eine Stunde pro Tag Sport im Freien treiben. Schulen, Kitas und Universitäten bleiben ab Ende der Woche wieder geschlossen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.