"Lebt ihr noch??" Claus Kleber regt sich über Lufthansa auf

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Claus Kleber ist sauer auf die Lufthansa. Beim Service Center der Fluggesellschaft erlebte der Journalist eine regelrechte Odyssee, die ihn zu einem entnervten Twitter-Beitrag veranlasste.

MUNICH, GERMANY - OCTOBER 26: Claus Kleber attends the ECHO Klassik 2014 on October 26, 2014 in Munich, Germany. (Photo Franziska Krug/Getty Images)
Claus Kleber im Oktober 2014 bei der Musikpreis-Verleihung ECHO Klassik (Bild: Franziska Krug/Getty Images)

Er ist bekannt für seinen gelassenen und unaufgeregten Moderationsstil, der "heute journal"-Anchorman Claus Kleber. Doch kürzlich wurde der Fels von einer Brandung erschüttert. Das Service Center der Deutschen Lufthansa brachte den Journalisten gehörig aus der Fassung, auf Twitter ließ er seinem Ärger freien Lauf.

Was war passiert? Kleber hatte bei der Lufthansa eine "total wichtige Buchung" getätigt, wie er auf dem sozialen Netzwerk schreibt, die die Fluggesellschaft allerdings mir nichts, dir nichts "einfach gecancelt" hat. Damit nicht genug, Kleber setzte sich mit der "Helpline" in Verbindung, wo man ihn dann "fast eine Stunde hängen" ließ.

Die Odyssee durch die Dienstleistungswelt der Lufthansa sollte weitaus länger dauern als eine knappe Stunde. Der Helpline-Mitarbeiter legte – anscheinend ohne das Anliegen geklärt zu haben – "einfach auf". Der Nachrichten-Moderator probierte es ein zweites Mal, wieder vergeblich. Insgesamt musste er die enttäuschende Erfahrung "3 mal hintereinander" machen.

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Was ist los bei Lufthansa?

Kleber wird sich aber nicht nur geärgert haben. Er machte sich auch Sorgen, wie er in seinem Tweet schreibt. Daher fragt er die Lufthansa-Mitarbeiter: "Lebt ihr noch?". Auch beschäftigte ihn eine zweite Frage: "Seriously: R U being hacked???". Wurde auf die Airline vielleicht ein Hacker-Angriff ausgeübt?

Nein, es war schlicht und einfach business as usual. Alles wie gehabt und wie gewohnt. Das jedenfalls lässt sich der Antwort entnehmen, die Kleber von einer Lufthansa-Mitarbeiterin erhielt. "Wir haben zurzeit eine hohe Anzahl an Anfragen", schreibt eine gewisse Sina, "daher kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Vielen Dank."

Nichts Ungewöhnliches hat Kleber also erlebt, denn bei welchem Service Center ist die "Anzahl an Anfragen" schon niedrig? Aber einfach so auflegen? Und das drei Mal hintereinander? Wer sich darüber nicht aufregen würde, der werfe den ersten Stein. Und doch: Was bleibt einem Kunden in einem solchen Fall anderes übrig außer das zu tun, wozu auch Sina Kleber geraten hat: "Bitte weiterhin probieren". Eine Hilfe ist das nicht gerade, liebe Helpline-Mitarbeiter.

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