Legendärer Maler A. R. Penck ist tot

A.R. Penck im Jahr 2007 vor seinem Werk «Quo vadis Germania» von 1984. Foto: Salome Kegler

Der deutsche Maler A. R. Penck ist tot. Der 77-Jährige sei bereits am Dienstag nach längerer Krankheit in Zürich gestorben, teilte die Galerie Michael Werner der Deutschen Presse-Agentur in Paris mit. Der Kölner Galerist hatte Penck entdeckt und Ende der 60er-Jahre erstmals ausgestellt.

A. R. Penck gilt als bedeutendster Gegenwartskünstler und Vater der «Neuen Wilden». Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde am 5. Oktober in Dresden geboren, wurde jedoch 1980 aus der DDR ausgebürgert und siedelte in den Westen über.

Penck ist mit seiner Bildsprache aus Strichmännchen mit erigierten Penissen, Kreuzzeichen, Totenköpfen und beißenden Hunden bekannt geworden. Eine Zeichenkunst, mit der er die damalige Trennung Deutschlands und die Suche des Individuums nach einer freien Gesellschaft thematisiert.

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