Lehrerverband sieht in G9-Rückkehr Bayerns Signalwirkung

G8 ist in Babyern bald passé

Der Deutsche Lehrerverband sieht in der Rückkehr Bayerns zum neunjährigen Abitur (G9) eine Signalwirkung auch für andere Bundesländer. Verbandspräsident Josef Kraus sagte am Freitag dem Sender NDR Info, auch in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen gebe es starke Bürger- und Elterninitiativen. "Wenn diese Länder dann auch in Richtung G9 kippen, dann wird doch wieder das neunjährige Gymnasium in der großen Mehrzahl der Bundesländer Standard werden."

Kraus begrüßte die bayerische Kehrtwende. "Man muss feststellen, dass das G8, was die Kompetenzen der jungen Leute in Mathematik, in den Naturwissenschaften und Fremdsprachen betrifft, einfach schwächer sind, als das bei den G9-Abiturienten der Fall ist oder der Fall war." Außerdem seien erhebliche Unterschiede beim Reifegrad der Abiturienten feststellbar.

Die CSU-Landtagsfraktion hatte Mittwochabend den jahrelangen Streit in Bayern um das achtjährige Gymnasium G8 beendet und die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium beschlossen.

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