Leichte Entspannung im Drama von Dover - Staus zwischen Paris und Split

Am Fährhafen Dover in Südengland bleibt die Lage für Frankreich-Reisende zu Beginn der Schulferien angespannt. Der Hafenchef warnte vor Wartezeiten bis zu sechs Stunden.

Allerdings habe sich die Lage im Laufe des Samstag etwas entspannt. Die Reedereien wiesen Reisende an, drei bis vier Stunden vor dem Ablegen vor Ort zu sein. Auch die Hafenbehörder veröffentlichte mehrfach aktualisierte Anreisetipps.

Frankreich, das Ausweiskontrollen bereits in Dover durchführt, wies jede Verantwortung für die Verzögerungen zurück. Auch an vielen britischen Flughäfen und auf Fernstraßen gab es Behinderungen.

Stau-Brennpunkte Paris und Rhone-Tal

Blechlawinen auch im Süden Frankreichs, vor allem hier auf der A7 entlang des Flusses Rhone südlich von Lyon und im Großraum Paris. Gegen Mittag errechneten die Behörden landesweit Staus auf 790 Kilometern. Allein im Rhone-Tal wurden auf der A7 zur selben Zeit 90 Kilometer Stau gemessen, und zwar in der Gegend von Valence.

Andrang an der Adria

Auch auf kroatischen Autobahnen und an Küstenhafen wie Split waren die Folgen von Hochsaison und Bettenwechsel deutlich spürbar. Wer hier ankam und sich am Kai in Wartestellung begab, hatte zumindest die Staus auf den Autobahnen schon hinter sich.

Jelena Ivulić von der Fähr-Reederei Jadrolinija in Split sagte: "Die Passagiere kommen seit den frühen Morgenstunden in Wellen an. Bei der Einfahrt in den Fährhafen herrscht ein ziemliches Gedränge. Für dieses Wochenende erwarten wir über 75 000 Passagiere und über 15 000 Fahrzeuge. Der Andrang ist sehr groß, vor allem in Richtung Supetar auf derInsel Brač."

Nadelöhr Gotthard

Auch am Nordeingang zum Gotthard-Tunnel staute sich der Verkehr teilweise auf 15 Kilometern Länger. Reisende mussten vor der Weiterfahrt in den Urlaub zwei bis drei Stunden Wartezeit verdauen. Unter ihnen dürften auch Reisende aus Hessen, Rheinland Pfalz und dem Saarland gewesen sein, wo an diesem Wochenende Ferienbeginn ist. Noch ein paar Tage gedulden müssen sich lediglich Schülerinnen und Schüler in Bayern und Baden-Württemberg - sonst stehen bundesweit die Schulen leer.

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