Leidenschaftliche Küsse bei GNTM

Mila Lemke
Freie Autorin
Wer knutscht denn da? Trotz Regen wurde das Boys-Shooting heiß. Besonders nah kamen sich Transgender Tatjana und ihr Shooting-Partner. Foto: Screenshot ProSieben

Nackte Haut und Küsse: Bei GNTM gibt es in dieser Woche ein Fotoshooting mit männlichen Models. Eine Kandidatin nutzt die Chance und knutscht vor der Kamera. Außerdem: Warum der Streit zwischen Simone und Sarah eskaliert.

Heidis Top 10 steht seit vergangener Woche fest. Und es kommen zehn neue Models hinzu – zum legendären Boys-Shooting. Diese präsentieren sich zu Beginn erstmal oben ohne. In der Model-Villa sollen sie ein Mädchen für das gemeinsame Shooting auswählen. „Sind wir hier beim Bachelor, oder was?“, fragt Cäcilia – berechtigterweise.

Gleich fünf der Männer scharen sich um Außenseiter Simone. „Ich weiß, dass ich bei Männern gut ankomme“, kommentiert die 21-Jährige. Bei den Frauen kommt sie hingegen weniger gut an, wie sich in den vergangenen Shows immer wieder zeigte. Im Laufe der Sendung eskaliert ein Streit mit Sarah – und führt zu wilden Beschimpfungen. „Die gehört in die Hölle. Das ist einfach nur ekelhaft“, rastet Sarah aus. Doch zunächst zum: Boyyys Shooting.

Wer knutscht denn da?

Vor einer Filmkulisse und im Kunstregen sollen die Kandidatinnen und Kandidaten vorspielen, sich von ihrem Partner verabschieden zu müssen. „The Last Dance“, nennt es Heidi und zielt darauf ab, auf Knopfdruck Gefühle aus den Mädels zu locken. Besonders emotional wird es bei Tatjana: Das Transgender-Model knutscht mit ihrem Shooting-Partner! „Wir haben die Intimität gespürt, und dann ist es halt passiert“, sagt dieser. Doch die Zweisamkeit hält nicht an – letztlich wird es tatsächlich ein Abschieds-Shooting. „War richtig schön, dich kennenzulernen“, verabschiedet sich Tatjana. Mit einem breiten Grinsen läuft sie zu den anderen Mädels, die ziemlich erstaunt sind.

Für eine Kampagne müssen Simone (l.) und Sarah (r.) so tun, als wären sie gute Freunde – das sorgt für noch mehr Spannungen. Foto: Screenshot ProSieben

Zoff des Abends: „Die gehört in die Hölle“

In dieser Woche können die Models einen Job bei einer John Frieda Kampagne ergattern. Das Ergebnis: Sarah + Simone = Stress. Ausgerechnet die beiden Kandidatinnen, die sich nicht ausstehen können, sollen vor der Kamera so tun, als wären sie gute Freunde. Ob da wohl ProSieben Produzenten ihre Finger im Spiel hatten? Die Aufgabe ist: etwas Nettes übereinander sagen. „Das wird schwer“, meint Simone. Sie macht ein halbherziges Kompliment über Sarahs Augen, gefolgt von: „Deine Nase ist halt etwas größer als meine.“ Sarah ist verletzt. Nach dem Dreh beschwert sie sich bei den Mädchen – und bei Heidi.

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„Sie hat mich nicht gut dargestellt. Dieses Sticheln vor dreißig Leuten“, beklagt sich Sarah nach dem Entscheidungswalk bei Klum. Die Model-Mama stellt daraufhin Simone zur Rede, welche meint, sie hätte Sarah nicht bewusst vor dem Kunden beleidigen wollen, sondern Sarah hätte es falsch aufgefasst. Gastjuror Michael Michalsky – der, nebenbei erwähnt, Heidi ihren jetzigen Verlobten Tom Kaulitz vorgestellt hat – ist von Simones Verhalten irritiert: „Das hat die doch nicht nötig, sich auf so eine Ebene zu geben.“

Ist das Mobbing oder trägt Simone selbst Schuld? Bei der Entscheidung sitzt sie alleine da, während die anderen sich gegenseitig in den Arm nehmen und über ihr Weiterkommen freuen. Foto: Screenshot ProSieben

Dieses Model muss gehen

Backstage ist die Situation angespannt. Simone sitzt abseits und alleine da, wirkt teilnahmslos. Die anderen Mädchen nehmen sich gegenseitig in den Arm, wenn eine weiterkommt – oder Julia rausfliegt. Mit harscher Kritik übrigens. Heidi Klum sagt: „Es liegt nicht an deinem Shooting-Partner, es liegt an dir.“ Michalsky meint: „Dann hat sie vielleicht nicht das Zeug Model zu werden, sondern ist einfach nur eine hübsche Frau.“

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In einem Interview backstage sagt Simone: „Egal ob ich gucke, atme oder nichts tue. Alles wird gegen mich verwendet.“ Dann hört sie Sarah reden und bricht in Tränen aus. Diese beschwert sich über Simones Verhalten: „Die gehört in die Hölle. Das ist einfach nur ekelhaft.“ ProSieben blendet „To be continued“ ein und beendet die Sendung.

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