Letzte Überlebende des Zoos von Mossul verlassen den Irak

Die einzigen Überlebenden des Zoos im irakischen Mossul, der Löwe Simba und die Bärin Lula, waren am Montag unterwegs in Richtung Jordanien. Sie wurden vom nordirakischen Erbil aus ausgeflogen

Die einzigen Überlebenden des Zoos im irakischen Mossul, der Löwe Simba und die Bärin Lula, sind am Montag nach Jordanien ausgeflogen worden. Wie der Tierarzt Amir Chalil von der Hilfsorganisation Four Paws ("Vier Pfoten") der Nachrichtenagentur AFP sagte, wurden sie zunächst nach Erbil, die Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak, gebracht und von dort ausgeflogen.

Der 52-jährige Veterinär hatte die beiden Tiere im Februar bei einem Besuch des privaten Zoos Muntasah al-Nur im Osten der umkämpften Großstadt Mossul entdeckt. Ihre Käfige waren verdreckt, ihr Fell war voller Schlamm und Kot. Wegen der fehlenden Pflege infolge der anhaltenden Kämpfe waren sie zudem mangelernährt. Chalil und seinem Team gelang es, Lula und Simba wieder aufzupäppeln. "Es ist meine Aufgabe als Veterinär, sie an einen sicheren Ort zu bringen. Das sind Flüchtlinge", sagte der ägyptisch-österreichische Tierarzt.

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