Letztes Jaguar-Männchen in El Salvador am Bein operiert

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Greco

Um das Leben des letzten männlichen Jaguars in El Salvador zu verlängern, haben Tierärzte das 18-jährige Raubtier namens Greco operiert. Wegen einer Knochenentzündung sei Greco am Montag (Ortszeit) am rechten Vorderbein operiert worden, teilte der Zoo in der Hauptstadt San Salvador mit. Der Eingriff habe dazu gedient, das Knochenmark von der Infektion zu befreien. Ergänzend folge nun eine Chemotherapie.

Zoo-Direktor Virna Ortiz räumte ein, dass die Therapie die Infektion nur verlangsamen, den Jaguar aber nicht heilen könne. Die Chemotherapie, die alle sechs Wochen wiederholt werden soll, wird dadurch erschwert, dass das Tier wegen eingeschränkter Nierenfunktion nicht konstant mit Medikamenten behandelt werden könne.

Greco war vor sechs Jahren von der Polizei aus einem Zirkus befreit worden, wo er schwer vernachlässigt worden war. Aus dieser Zeit stammen seine Knocheninfektion und sein Nierenleiden.

Die wegen ihres Fells begehrten Jaguare sind in ganz Lateinamerika vom Aussterben bedroht. Experten gehen davon aus, dass Greco das letzte Männchen in dem zentralamerikanischen Land ist.

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