Leuchtendes Kreuzfahrt-Spektakel in Hamburg

Die «MSC Preziosa» verlässt den Hamburger Hafen. Foto: Jonas Walzberg

Ein Lichtspektakel im Hamburger Hafen: Fünf Kreuzfahrtschiffe verlassen in enger Folge den Hamburger Hafen in Richtung Nordsee. Der Hafen ist dabei in blaues Licht getaucht.

Hamburg (dpa) - Ein solches Spektakel sieht man auf dem Wasser selten: Fünf Kreuzfahrtriesen sind am Samstagabend eng hintereinander die Elbe hinab gefahren - in beeindruckendes Licht getaucht und von buntem Feuerwerk begleitet.

Die traditionelle Parade der Hamburger Cruise Days ist nach Einbruch der Dunkelheit ohne sichtbare Pannen erfolgreich über die Bühne gegangen. Sie gilt als Höhepunkt des dreitägigen Kreuzfahrtfestivals. 2017 hatte sich bei einem der Kreuzfahrtschiffe beim Ablegen ein Tau in der Schiffsschraube verfangen. Die Parade musste deshalb mit nur fünf statt sechs Luxus-Linern zu Ende gebracht werden.

In diesem Jahr führte die «AidaPerla» die Parade an. Ihr folgten die Kreuzfahrtschiffe «MS Europa», «Mein Schiff4», die 200 Passagieren Platz bietende «World Explorer» sowie zum Abschluss die «MSC Preziosa». 

Während der gesamten Zeit der Cruise Days werden der Hafen und Teile der Hansestadt dank der Lichtinstallation «Blue Port Hamburg» allabendlich in blaues Licht getaucht. Die siebte Auflage der Hamburger Cruise Days kostet den Veranstaltern zufolge mehr als eine Million Euro. Rund 135.000 Euro davon kommen von der Stadt, der Rest von Partnern und Sponsoren. Das Kreuzfahrtfestival findet alle zwei Jahre statt.