Liam Neeson kritisiert Trump: Kein Präsident steht über dem Gesetz

Liam Neeson kritisiert Trump: Kein Präsident steht über dem Gesetz

Hollywoodstar Liam Neeson rührt aktuell die Werbetrommel für seinen neuen Film "Mark Felt: The Man Who Brought Down the White House", in dem der Watergate-Skandal thematisiert wird. Daraus konnte der Schauspieler einige Parallelen zu US-Präsident Donald Trump ziehen – und vertritt nun eine ganz klare Meinung.

"Demokratie funktioniert und kein Mann – und ganz sicher nicht der Präsident – steht über dem Gesetz. Man muss ihn zur Rechenschaft ziehen können", lässt Liam Neeson im Gespräch mit dem Portal "The Hollywood Reporter" im Rahmen des Toronto International Film Festivals wissen. Was der 65-Jährige von dem US-amerikanischen Staatsoberhaupt hält, dürfte mit dieser Aussage wohl ziemlich deutlich geworden sein. Zudem bewundert er, dass die Bürger ihren Standpunkt vertreten und auf die Straße gehen.

"Ich denke, dass wir in sehr beängstigenden Zeiten leben und deshalb müssen wir alle verantwortungsvoll sein", fährt Neeson fort. "Und die großartige Sache, die passiert und weiterhin passieren wird – und auch während des Watergate-Skandals passierte – ist, dass Leute rausgehen und protestieren. Das ist in Amerika schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr geschehen."

Während der Dreharbeiten zu "Mark Felt: The Man Who Brought Down the White House" hat Liam Neeson offenbar einiges gelernt, ganz zum Nachteil von Trump. In dem Film spielt der Nordire die damals zunächst unbekannte Quelle Mark Felt, die im Watergate-Skandal agierte, der 1978 weltweit große Wellen schlug. In weiteren Rollen sind Diane Lane, Tony Goldwyn, Maika Monroe und Josh Lucas zu sehen.

Im Video: Lässt Donald Trump die Hurrikan-Opfer im Stich?

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen