"Lichtblick": Durchbruch im Streit über Getreideexporte aus der Ukraine

Im Streit über Getreideexporte aus der Ukraine ist in Istanbul ein erster Durchbruch erzielt worden. Viel Details über die Gesprächsrunde zwischen Vertretern der UNO, Russlands, der Ukraine und der Türkei wurden nicht bekannt. Doch UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich nach dem Treffen sehr zufrieden.

Er sagte in New York: "Heute wurde in Istanbul ein entscheidenden Schritt nach vorn gemacht, um den sicheren Export ukrainischer Lebensmittel über das Schwarze Meer zu gewährleisten. Es ist ein Lichtblick in einer Welt, die durch die globale Krise verdunkelt wird."

Die Verhandlungen in Istanbul gegen kommende Woche in die nächste Runde. "Es wird jetzt noch mehr technische Arbeit nötig sein, um das heute Erreichte auch wirklich in die Tat umzusetzen", so Guterres. "Aber der erste Schritt ist getan. Das Ziel aller Parteien ist nicht nur ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine. Sondern ein Abkommen für die ganze Welt."

Getreide ist seit Ausbruch des Kriegs so knapp und teuer wie nie. Sowohl Russland als auch die Ukraine sind weltweit führende Getreideexporteure. Hauptabnehmer sind normalerweise Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika.

Durch den Krieg wurden Produktion und Lieferketten gestört. In ukrainischen Häfen stecken etwa 20 Millionen Tonnen Weizen fest. Bleibt es bei der Blockade, könnte das laut UNO eine Hungersnot bei bis zu 19 Millionen Menschen auslösen.

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