Lions Benefizgala: Maischberger: "Zum Frühstück gibt es bei uns Klassik"

Die Journalistin moderiert die 22. Lions Benefizgala. Maischberger über ihre Liebe zu Punk, Kultur und geschätzte Kolleginnen.

Berliner Morgenpost: Frau Maischberger, das Motto der Lions Benefizgala lautet dieses Mal "Berühmte Arien aus 300 Jahren Oper"". Können Sie sich damit identifizieren?

Sandra Maischberger: Ich bin mit klassischer Musik groß geworden. Ich habe als Kind Querflöte gelernt und im Kinderchor gesungen. Im Musikleistungskurs habe ich mit der Flöte mein Abitur erspielt. Klassik hat eine tiefsitzende Tradition bei uns in der Familie. Auch wenn ich als Teenager dann die Querflöte meist gegen Schallplatten eingetauscht habe und sich mein Musikgeschmack erweitert hat, ist die Liebe zur klassischen Musik immer geblieben. Bei uns zu Hause hören wir beim Sonntagsfrühstück klassische Musik. Unser zehnjähriger Sohn lernt auch ein Instrument.

Welches Konzert haben Sie denn zuletzt besucht?

Das letzte Konzert, das ich besucht habe, war Kent Naganos Eröffnungskonzert in der Elbphilharmonie, eine moderne Komposition, die "Arche" von Jörg Widmann. Das hat mich umgehauen. Ich saß mit Tränen in den Augen im Saal und war hingerissen. Der größte Gegensatz dazu war sicher ein Punkkonzert der Band "Zputnik", auf einer grünen Wiese im letzten Herbst.

Der Erlös der Gala geht unter anderem an den von Ihnen gegründeten Verein "Vincentino", der Kulturprojekte an Schulen ermöglicht. Wie genau sieht diese Arbeit aus?

Das Ziel ist es, die jungen Menschen künstlerische Erfahrungen machen zu lassen. Damit lernen sie sich selbst noch einmal anders kennen. Aber auch die Lehrer entdecken neue Talente an ihren Schülern. Da...

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