Litauens Präsidentin Grybauskaite erhält Karlspreis 2013

Aachen würdigt Verdienste um europäische Integration

Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite erhält den Karlspreis 2013. Grybauskaite erhalte die Auszeichnung in Anerkennung ihrer "bedeutenden persönlichen Verdienste um die europäische Integration und die für Europa beispielgebende Entwicklung ihres Landes", erklärte die Stadt Aachen.

Mit Grybauskaite werde "eine der herausragenden Persönlichkeiten der baltischen Region" geehrt. Auch ihre Verdienste "um die Bewältigung der aktuellen Krise" sollten gewürdigt werden.

Grybauskaite ist seit Mai 2009 litauische Präsidentin. Zuvor war sie - nach dem Beitritt ihres Landes zur Europäischen Union im Mai 2004 - Mitglied der Europäischen Kommission.

Die litauische Präsidentin ist die 55. Trägerin des Karlspreises. Er wird seit 1950 an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Die Verleihung findet am 9. Mai 2013 statt. In diesem Jahr hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die renommierte Auszeichnung erhalten.

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