Lockdown-geplagte Einwohner von Sydney dürfen auf Öffnung von Bars hoffen

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In Sydney gilt seit mehr als zehn Wochen ein Lockdown (AFP/Bianca De Marchi)

Mit dem Versprechen einer vorgezogenen Öffnung von Restaurants und Bars versuchen die australischen Behörden, die Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen. Die Regierung des Bundesstaats New South Wales legte am Donnerstag einen "Fahrplan zur Freiheit" vor, in dem die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen für alle Geimpften angekündigt wird, sobald unter den Erwachsenen eine Impfquote von 70 Prozent erreicht ist.

"Ein Essen mit den Liebsten oder ein Drink mit Freunden ist in greifbarer Nähe", erklärte der stellvertretende Premierminister des Bundesstaats, John Barilaro. Gemessen an der derzeitigen Impfrate könnte das 70-Prozent-Ziel im Oktober erreicht werden.

In der zu New South Wales gehörenden Metropole Sydney mit ihren fünf Millionen Einwohnern gilt seit mehr als zehn Wochen ein Lockdown. Im Zusammenhang mit einem Mitte Juni entdeckten Infektionsherd in Sydney wurden inzwischen fast 39.000 Corona-Ansteckungsfälle verzeichnet.

Die Premierministerin von New South Wales, Gladys Berejiklian, stellte auch eine Wiederöffnung der Grenzen für den internationalen Reiseverkehr in Aussicht, sobald eine Impfquote von 80 Prozent erreicht sei. Australien hatte seine Grenzen im März des vergangenen Jahres geschlossen. Premierminister Scott Morrison hatte kürzlich eingestanden, dass die strikte Regelung großen "Kummer" bei zehntausenden im Ausland lebenden Australiern verursacht habe.

isd/mid

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