London will in Etappen Weißbuch zur Übertragung des EU-Rechts veröffentlichen

Nach der Austrittserklärung der Briten aus der EU beginnt für das Land die schwierige Aufgabe der Übertragung von europäischem in nationales Recht. Ab Donnerstag will die britische Regierung nach eigenen Angaben mit der Veröffentlichung eines Weißbuchs beginnen, mit dem das Gesetz aus dem Jahr 1972 abgeschafft werden soll, das damals für eine Vereinheitlichung der Gesetze beider Seiten gesorgt hatte.

Derzeit sind rund 19.000 europäische Gesetze und Vorschriften in Kraft. Großbritannien will nun prüfen, welche Anpassungen nötig sind und welche Gesetze nicht übertragen werden müssen. Zeitgleich laufen die Austrittsverhandlungen zwischen der EU und Großbritannien, die auf zwei Jahre angesetzt sind. Die britische Regierung hatte am Mittwoch offiziell den Antrag auf den EU-Austritt des Landes eingereicht.

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